Der Embryo und die Menschenwürde

der Wandel des Menschenwürdebegriffes im Kontext bioethischer Debatten

Verfasser / Beitragende:
Theresia Theuke
Ort, Verlag, Jahr:
Berlin : De Gruyter Oldenbourg, 2019
Beschreibung:
375 Seiten
Format:
Buch (Hochschulschrift)
Online Zugang:
ID: 600123057
Bände/Inhalt:
  • Vorwort - Einleitung. 1. Thematische Hinführung 2. Von der Dynamik der Menschenwürde - 3. Fragestellung, Untersuchungsgegenstand, Methodik - Teil 1: Abtreibungsdebatte (1968-1976). 1. Vorgeschichte: Die Menschenwürde und der Embryo (1949-1968) - 2. Die Auseinandersetzung um den § 218 StGB - 3. Zwischen Lebensrecht und Selbstbestimmung - 4. Menschenwürde in der Abtreibungsdebatte - 5. Zwischenfazit - Teil 2: Embryonenschutzdebatte (1978-1990). 1. Darf alles Machbare gemacht werden? - 2. Zwischen Gattungsschutz und Embryonenschutz - 3. Menschenwürde in der Embryonenschutzdebatte - 4. Zwischenfazit - Teil 3: Stammzelldebatte (1999-2002). 1. Zur Entstehung des Stammzellgesetzes - 2. Der Diskussionsgegenstand - 3. Zwischen Forschungsfreiheit und Embryonenschutz - 4. Menschenwürde in der Stammzelldebatte - 5. Zwischenfazit - Teil 4: Präimplantationsdiagnostikdebatte (1999-2011). 1.Zur Entstehung des Präimplantationsdiagnostik-Ergänzungsgesetzes - 2. Der Diskussionsgegenstand - 3. Präimplantationsdiagnostik im Widerstreit - 4. Menschenwürde in der Präimplantationsdiagnostikdebatte - 5. Zwischenfazit - Schlussteil: Menschenwürde im Wandel. 1. Der Embryo und die Menschenwürde - 2. Entmythologisierung und Pluralisierung der Menschenwürde
Zusammenfassung:
  • "Die Würde des Menschen ist unantastbar" - Der geläufige erste Grundgesetzartikel ist schwierig inhaltlich zu erfassen und auf konkrete Konfliktsituationen zu übertragen, wie diese Arbeit mit der Analyse ausgewählter bioethischer Debatten der BRD zeigt. Von der Abtreibungsdebatte (1970er) bis zur Präimplantationsdiagnostikdebatte (2010er) wird der Wandel des Menschenwürdeverständnisses nachgezeichnet, Ursachen ergründet und zentrale Akteure identifiziert. Quelle: Klappentext