Anton Webern und seine Zeit
Gespeichert in:
Verfasser / Beitragende:
Andreas Krause
Ort, Verlag, Jahr:
Laaber :
Laaber-Verlag,
2018
Beschreibung:
375 Seiten : Illustrationen, Notenbeispiele
Format:
Buch
Ausgabe:
2., korrigierte und erweiterte Auflage
Online Zugang:
Zusammenfassung:
- Mehr noch als sein Lehrer Arnold Schönberg ist Anton Webern (1883-1945) zentraler Protagonist des Mythos Moderne in der Musik des 20. Jahrhunderts. Auch unter der NS-Diktatur in Wien verbleibend und dort - vom gleichgeschalteten öffentlichen Musikleben abgeschnitten - seine ganz eigenständige Ausprägung der Zwölftontechnik auf einsame Höhe entwickelnd, wird er in den Nachkriegswirren von einem US-amerikanischen Soldaten erschossen. Eine biographisch schwer zu ergründende Persönlichkeit mit einem hermetisch wirkenden Werk, reklamiert die Nachkriegs-Avantgarde Webern post mortem emphatisch als wichtigsten künstlerischen Ahnvater des radikalen Neubeginns nach 1945. Über diesen einzigartigen musiktheoretischen Rang eines >>Komponisten für Komponisten<< hinaus haben Weberns sublime, ein neues Verständnis von Raum und Zeit initiierende Miniaturen aber auch als Werke sui generis Bestand: Sie weisen auf eine Musik des Rückzugs und der Innerlichkeit