Genesung durch Wettbewerb
Vorschläge zur Stärkung des schweizerischen Gesundheitssystems
Gespeichert in:
Verfasser / Beitragende:
Bernd Schips, Silvio Borner
Ort, Verlag, Jahr:
Zürich :
NZZ libro,
2017
Beschreibung:
125 pages : illustrations ; 23 cm
Format:
Buch
Online Zugang:
Bände/Inhalt:
- ZWANZIG JAHRE KVG: EINE BILANZ - 1. Vom KUVG zum KVG - 2. Ziele und Ausgestaltung des KVG - 3. Würdigung des KVG aus ökonomischer Sicht - 4. Revisionen - 5. Eine erste Bilanz - HERAUSFORDERUNGEN - 1. Ausgabenentwicklung - 2. Leistungserbringung - 3. Rahmenbedingungen - WEITERENTWICKLUNG DES GESUNDHEITSWESENS - 1. Gedanken zum Wettbewerb im Gesundheitswesen - 2. Wie sollte das KVG weiterentwickelt werden? - 3. Finanzierung der OKP - 4. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Akteuren im Gesundheitswesen - 5. Risikoausgleich: von der Übergangslösung zu einer Dauereinrichtung - SCHLUSSFOLGERUNGEN UND KONKRETE VORSCHLÄGE - 1. Die Auswirkungen des demografischen Wandels - 2. Freizügigkeit und Versicherungsmodelle - 3. Wettbewerb im Gesundheitssystem - 4. Gedanken zur Finanzierung der Pflegleistungen
- Wie könnte ein realistisches Reformkonzept für das schweizerische Gesundheitssystem aussehen? Bernd Schips und Silvio Borner legen Geschichte, Stand und Zukunft des Krankenversicherungsgesetzes dar und unterbreiten Therapievorschläge für das Gesundheitssystem Schweiz. Mit der Einführung des neuen Krankenversicherungsgesetzes 1996 sollte der Kostenanstieg im Gesundheitssystem gedämpft und die Solidarität zwischen Armen und Reichen, zwischen Gesunden, Kranken und Pflegebedürftigen gestärkt werden. Doch regulatorische Hemmnisse und systemimmanente Fehlanreize verhindern die Erfüllung dieser Ziele. Die heutigen Finanzierungsformen tragen nur wenig zu einem kostenbewussten Verhalten bei, der Wettbewerb um Effizienz und Qualität bleibt aus, die Prämien steigen, der Risikoausgleich gewinnt an Bedeutung. Eine Gesundung des schweizerischen Gesundheitssektors ist nur mit einer Stärkung des Wettbewerbs und unter Berücksichtigung der vielfältigen Beziehungen zwischen den einzelnen Akteuren zu erreichen. Mit seiner liberal-marktwirtschaftlichen Sicht liefert das Buch konkrete Alternativen zu den laufenden politischen Vorstössen und fordert eine Rückkehr zu marktnahen Gesamtlösungen.