Handbuch Körpersoziologie

Verfasser / Beitragende:
Robert Gugutzer, Gabriele Klein, Michael Meuser (Hrsg)
Ort, Verlag, Jahr:
Wiesbaden : Springer VS, 2017
Beschreibung:
2 volumes : color illustrations ; 25 cm
Format:
Buch
Online Zugang:
ID: 438422260
Bände/Inhalt:
  • Bd. 1: Grundbegriffe und theoretische Perspektiven
  • Bd. 2: Forschungsfelder und Methodische Zugänge
  • Bd. 1: Grundbegriffe. Berührung / Matthias Riedel - Bewegung / Gabriele Klein - Disziplin / Gabriele Sobiech - Emotion / Rainer Schützeichel - Habitus / Gunter Gebauer - Handeln / Margit Weihrich - Identität / Katharina Liebsch - Interkorporalität / Melanie Haller - Kommunikation / Jens Loenhoff - Leiblichkeit und Körper / Gesa Lindemann - Macht / Michael Meuser - Mimesis / Christoph Wulf - Nation und Staat / Ulrich Bielefeld - Performativität / Gunter Gebauer - Praxis und Praktiken / Stefan Hirschauer - Raum / Silke Steets - Rhythmus / Michael Staack - Ritual / Christoph Wulf - Schönheit und Attraktivität / Nina Degele - Sinne / Sophia Prinz - Subjektivierung / Andreas Reckwitz - Sucht / Henning Schmidt-Semisch und Bernd Dollinger - Wahrnehmung / Gregor Bongaerts - Wissen / Fritz Böhle - Zeitlichkeit / Bojana Kunst - Theoretische Perspektiven. Anthropologie / Joachim Fischer - Cultural Studies / Udo Göttlich - Diskurstheorie / Hannelore Bublitz - Feministische Theorie / Paula-Irene Villa - Figurationssoziologie / Jan Haut - Handlungstheorie / Michael Meuser - Interaktionstheorie / Michael R Müller und Jürgen Raab- Kritische Theorie / Thorsten Benkel - Modernisierungstheorie / York Kautt und Herbert Willems - Phänomenologie / Nick Crossley - Praxistheorie / Robert Schmidt - Strukturierungstheorie / Chris Shilling und Philip A. Mellor - Systemtheorie / Sven Lewandowski
  • Bd. 2: Forschungsfelder - Alter(n) / Matthias Riedel - Arbeit / Diana Lengersdorf - Artefakte / Hanna Katharina Göbel - Biopolitik / Willy Viehöver und Tobias Lehmann - Familie und Paarbeziehung / Günter Burkart - Genetik / Thomas Lemke - Geschlecht / Julia Reuter - Gewalt / Katharina Inhetveen - Kunst / Gabriele Klein - Lebenslauf und Biographie / Anke Abraham - Lebensstil / Julia Wustmann und Michaela Pfadenhauer - Medien / Dagmar Hoffmann - Organisation und Institution / Christian Gärtner und Günther Ortmann - Popkultur / Jochen Bonz - Religion / Uta Karstein und Marian Burchardt - Schwangerschaft und Geburt / Yvonne Niekrenz - Sexualität / Stefanie Duttweiler - Soziale Bewegungen / Imke Schmincke - Soziale Ungleichheit / Christian Steuerwald - Sozialisation / Katharina Liebsch - Spiel / Thomas Alkemeyer - Sport / Robert Gugutzer - Stadt / Markus Schroer und Jessica Wilde - Tanz / Gabriele Klein - Technik / Werner Rammert und Cornelius Schubert - Tod / Hubert Knoblauch. Methodische Zugänge - Leib und Körper als Erkenntnissubjekte / Robert Gugutzer - Beobachten / Larissa Schindler - Videoanalyse / Hubert Knoblauch und René Tuma - Fotointerpretation / Ralf Bohnsack - Diskursanalytische Verfahren / Mona Motakef - Sprechen / Anke Abraham - Schreiben / Hilmar Schäfer und Larissa Schindler - Materialanalyse praxeologischer Körpersoziologie / Thomas Scheffer
Zusammenfassung:
  • Das Handbuch Körpersoziologie verfolgt das Ziel, den grundlegenden Stellenwert des Körpers für soziologisches Denken zu veranschaulichen. Die Körpersoziologie versteht den Körper als bedeutsam für subjektiv sinnhaftes Handeln sowie als eine soziale Tatsache, die hilft, Soziales zu erklären. Der menschliche Körper ist Produzent, Instrument und Effekt des Sozialen. Er ist gesellschaftliches und kulturelles Symbol sowie Agent, Medium und Instrument sozialen Handelns. Soziale Strukturen schreiben sich in den Körper ein, soziale Ordnung wird im körperlichen Handeln und Interagieren hergestellt. Sozialer Wandel wird durch körperliche Empfindungen motiviert und durch körperliche Aktionen gestaltet. Körpersoziologie ist in diesem Sinne als verkörperte Soziologie zu verstehen. Das Handbuch Körpersoziologie dokumentiert das breite Spektrum an körpersoziologischen Perspektiven und Ansätzen und den aktuellen Status Quo der Körpersoziologie. Band 1 präsentiert eine Übersicht zentraler körpersoziologischer Grundbegriffe sowie die Perspektiven einer Vielzahl soziologischer Theorien auf den Körper.
  • Das Handbuch Körpersoziologie verfolgt das Ziel, den grundlegenden Stellenwert des Körpers für soziologisches Denken zu veranschaulichen. Die Körpersoziologie versteht den Körper als bedeutsam für subjektiv sinnhaftes Handeln sowie als eine soziale Tatsache, die hilft, Soziales zu erklären. Der menschliche Körper ist Produzent, Instrument und Effekt des Sozialen. Er ist gesellschaftliches und kulturelles Symbol sowie Agent, Medium und Instrument sozialen Handelns. Soziale Strukturen schreiben sich in den Körper ein, soziale Ordnung wird im körperlichen Handeln und Interagieren hergestellt. Sozialer Wandel wird durch körperliche Empfindungen motiviert und durch körperliche Aktionen gestaltet. Körpersoziologie ist in diesem Sinne als verkörperte Soziologie zu verstehen. Das Handbuch Körpersoziologie dokumentiert das breite Spektrum an körpersoziologischen Perspektiven und Ansätzen und den aktuellen Status Quo der Körpersoziologie. Band 2 präsentiert eine Vielzahl soziologischer Forschungsfelder und methodischer Zugänge und belegt damit die soziologische Relevanz des Körpers unter erkenntnis-, und sozialtheoretischen, methodologischen und methodischen Gesichtspunkten.