Bindung und Sucht
Gespeichert in:
Verfasser / Beitragende:
hrsg. von Karl Heinz Brisch ; [die Beitr. von Flores ... wurden von Ulrike Stopfel aus dem Engl. übers.]
Ort, Verlag, Jahr:
Stuttgart :
Klett-Cotta,
2013
Beschreibung:
299 S. : Ill., graph. Darst.
Format:
Buch
Online Zugang:
Zusammenfassung:
- Oft beginnt die Sucht mit dem Versuch, grossen Stress durch Suchtmittel erträglicher zu machen, anstatt ihn mit Hilfe von Bindungspersonen abzubauen. Auslöser können traumatische Erfahrungen, schwierige psychische Entwicklungsbedingungen oder unlösbare Konfliktsituationen sein. Meistens tritt eine kurzfristige Entspannung ein. Besteht der Stress jedoch weiter, wird er chronisch, dann führt der regelmässige Griff zum Suchtmittel schnell in eine psychische und körperliche Abhängigkeit. Ist erst einmal das Suchtmittel zur >>sicheren Bindungsperson<< geworden, wird die Therapie schwierig. Die Beiträge zeigen eindeutig: Es gibt einerseits einen Zusammenhang zwischen Bindung und Sucht, andererseits zwischen Suchtmittel und Bindungsfähigkeit, wobei unterschiedliche Bindungstypen nach unterschiedlichen Substanzen, also z.B. Opiaten, Ecstasy, Alkohol, süchtig sein können. (Quelle: buch.ch)